Übersichtskarte

Whangarei

Dienstag, 21.04.2015

 


Vom 30.03 bis 04.04 waren wir in Whangarei.
Whangarei ist die einzige große Stadt im Northland und etwas verspätet kommt jetzt mein Blogeintrag. Wir hatten beim wwoofing leider kein Internet.


Eigentlich waren wir nur dort, weil wir die Zeit bis zum wwoofing nicht nur in Paihia verbringen wollten.
Wir hatten keine großen Erwartungen und dachten wir machen uns ein paar ruhige Tage.
Aber wie immer kam es anders als wir dachten und wir waren tatsächlich jeden Tag unterwegs.

Das Hostel in dem wir waren, wird von einem netten alten Ehepaar geführt und Peter holte uns sogar von der Bushaltestelle ab und gab uns gleich mal ein paar Infos über Whangarei.

 

 




Als erstes besuchten wird das Uhrenmuseum, dass zwar (im Gegensatz zu den meisten anderen Museen in Neuseeland) eine ganze Stange Eintritt kostete, aber es hat sich wirklich gelohnt.
Weil wir die ersten morgens waren bekamen wir sogar eine kurze Führung und die lustigsten Uhren gezeigt und erklärt.
Es ist echt erstaunlich wie unterschiedlich und kreativ Uhren gestaltet werden und was sich die Leute über die Jahre alles mögliche haben einfallen lassen.

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach ging es für uns in Bird Recovery Center. Peter kannte den Hauptvogelbetreuer und machte für uns ab, dass wir einen Kiwi streicheln können, wenn wir fünf Dollar spenden.


Wir bestaunten erstmal die Tuis. Das sind Vögel, die alle möglichen Laute nachahmen.
Und die Tuis im Recovery Center konnten sogar sprechen! Von einem anderen Tui hatten sie einige englische Sätze gelernt und krakelten uns jetzt laut: „Come on!“, „Got a cold?“, „Give me a kiss!“ und „Tui! Tui!“ entgegen.
Und wir sahen einen Ruru, eine Eule mit riesigen gelben Augen.

 

 

 

 

Danach holt Robert (der Vogelmensch) einen Kiwi-Kücken <3 aus seinem Käfig und wir durften ihn tatsächlich streicheln! Das war so unglaublich!!!
Der kleine Kiwi war dort geschlüpft und wird in einigen Wochen ausgewildert.
Es war so so so niedlich!
Nicht viele Menschen haben schon einen Kiwi gesehen, geschweige denn gestreichelt!

 

  

 

 

Dann lernten wir noch Sparky kennen. Einen einbeinigen Kiwi, der nicht mehr ausgewildert werden kann und im Bird Recovery Center lebt.
Sparky ist 16 Jahre alt und das ist noch gar nicht alt für einen Kiwi.
Kiwis können nämlich bis zu 40 Jahre alt werden!

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch einen jungen Falken, der vom Auto überfahren wurde, durften wir noch streicheln. Außerdem erzählte uns Robert noch eine ganze Menge über das Center.

 

 

Und natürlich haben wir mehr gespendet!

 

 

 

Am Tag darauf ging es für uns zu den Whangarei Wasserfällen und zu einem Wald mit Kauri Bäumen.
Das war auch sehr schön und wir haben natürlich nochmal einen Kauri umarmt.

 

   

 

 

 

Am Abend trafen wir Phillip wieder, er war mit uns in Paihia im selben Hostel. Nachdem wir den ganzen Abend gemeinsam im Wohnzimmer saßen, beschlossen wir am nächsten Tag zusammen zu den Abbey Caves zu wandern.
Das sind Höhlen (richtige, tiefe unterirdische Höhlen) die ohne Führung frei zugänglich sind.
Also sind wir am nächsten Morgen, bei brütender Hitze die neun Kilometer zu den den Abbey Caves gewandert.
Ausgerüstet mit Taschenlampen, naja Chrissi und Phillip waren ausgerüstet meine kleine Reisetaschenlampe kam gegen die Höhlen-Dunkelheit nicht an, begann für uns der Abstieg in die Tiefe.
Wir hatten vorher einen Weile hin und her überlegt, ob mit Schuhen oder ohne und uns im Endeffekt für barfuss entschieden.

 

Es war echt ein richtiges Abenteuer: Es war stockdunkel und man musste wirklich richtig klettern. Teilweise ist man bis über das Knie durch Wasser gewatet und hat versucht nicht auf die Aale zu treten, die durch das Licht der Taschenlampen angelockt wurden. Na gut. So viele Aale waren da nicht. Nur ein paar.
Aber es war trotzdem aufregend und hat echt Spaß gemacht!
Die Fotos können das leider nicht so einfangen.

 

 

 

 

 

Das wars aus Whangarei.
Phili

 

    

Paihia

Sonntag, 29.03.2015

 

 

 

 

 

Die letzten sechs Tage haben wir in Paiha verbracht.
Paihia liegt in der Bay of Islands im Northland.


Wir sind in einem süßen kleinen Hostel und fühlen uns sehr wohl.
Trotz des Wetters. Dieser Teil Neuseelands ist nämlich subtropisch, das heißt es ist ziemlich warm und die Luftfeuchtigkeit gefühlt bei 100% Prozent.
Hier konnten wir uns endlich mal Zeit nehmen, nach den ganzen langen stressigen Reisetagen zu entspannen.

 

 

Wir haben zum Beispiel eine Tour zum Cape Reinga gemacht, das ist der nördlichste Punkt Neuseelands.

 

 

Wir haben uns auf einen Tipp unserer Organisation verlassen und die Tagestour mit awesomeNZ gebucht.
Sobald wir in den Bus stiegen tönte uns laute Techno-Partymusik entgegen und wir wussten, dass wir einen Fehler gemacht hatten.
AwesomeNZ kooperiert nämlich mit der Busgesellschaft KiwiExperience. Die Leute die mit KiwiExperience reisen, wollen die ganze Zeit nur Party machen und verbringen den Großteil ihres Neuseelandaufenthalts damit sich zu betrinken. Zumindest unserer bisherigen Erfahrung her.
Also nicht wirklich die Menschen mit denen wir Zeit verbringen wollen.


Nach einer Stunde mit dieser schrecklichen Musik hatte ich höllische Kopfschmerzen und grade als ich kurz davor war zum Busfahrer zu gehen, um ihn zu fragen ob er die nicht wenigsten etwas leiser machen könnte, wurde zum Glück die Playlist gewechselt und die Musik wurde tatsächlich gut!

 

Unser erster Stopp war in einem Wald voller Kauribäume (an der Stelle Grüße an Opa Dieter, ich konnte leider nicht unauffällig ein Stück Kauri absäbeln und mitgehen lassen). Das war ziemlich cool.
Die Bäume waren über 1500 Jahre alt und wir haben sogar einen der größten Kauris umarmt. Das soll Kraft und Gesundheit bringen.

 

 

 

 

 

 

Danach ging es weiter zum 90 Mile Beach. Der ist eigentlich gar nicht 90 Meilen ang sondern 90 Kilometer, aber egal.
Das ist ein Strand der zum offiziellen Straßennetz Neuselands gehört und als normaler Highway gilt.
Wir brausten also mit 100kmh über den Strand.

 

    

 

 

Von dort aus ging es zu einer riesigen Sanddüne, um Sandboarding zu machen.
Dabei schlittert man mit einem Board auf dem Bauch die Düne runter.
Ein bisschen wie Schlittenfahren auf Sand.
Das hat so Spaß gemacht!
Man wird echt unglaublich schnell und hat danach wirklich überall Sand.
Das ist jetzt schon ein paar Tag eher und ich hab das Gefühl mir rieselt immer noch ab und zu Sand aus dem Ohr.

Leider musste man zum runter schlittern erstmal hoch laufen und das war echt anstrengend.

 

   

 

 

Voller Sand und außer Atem kamen wir dann am Cape Reinga an und liefen zum alten Leuchtturm. Vom Cape Reinga aus, gehen die Seelen der Maori Verstorbenen auf die andere Seite über. 

 

   

 

 

Gestern sind wir noch zu den Haruru Wasserfällen gewandert.
Wir hatten uns die zwar etwas spektakulärer vorgestellt, war aber trotzdem schön.

 

 

 

 

   

 

 

 

 

Morgen früh geht es für uns nach Whangarei und danach zum WWOOFing. Ich weiß nicht wie es da mit Internet aussieht, also werde ich vielleicht in nächster Zeit nicht so schnell etwas posten.


Hab euch alle sehr lieb und freue mich immer sehr über eure Kommentare.

P.S; Ja Laurens wir haben schon Kiwis gesehen, aber noch nicht in freier Wildbahn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auckland (Rückreise 4)

Sonntag, 29.03.2015

 

Die Busfahrt von Wellington nach Auckland dauerte elf Stunden.
Darüber kann man nicht viel sagen.
Es war lang.

 

Unser Hostel in Auckland haben wir danach ausgesucht wie nah es an der Bushaltestelle ist und es war dementsprechend schlecht.

Die zwei Tage in Auckland haben wir damit verbracht unsere Post abzuholen (Danke Steph für das Paket und Papa für den Brief!) und ein bisschen Pläne zu machen.

Das wars auch schon.

Tut mir leid, dass es die letzten Blogeinträge keine Bilder gab, aber während der Reise gab es nichts Sehenswertes zu sehen.
Jetzt sind wir wieder länger an Orten und es kommen wieder mehr Bilder

 

Wellington (Rückreise 3)

Sonntag, 29.03.2015

 

Von Picton aus ging es mit der Fähre nach Wellington.
Unsere Fährfahrt letztes Mal war ja so schön. Ihr erinnert euch vielleicht an die vielen tollen Bilder.

Das sah diesmal alles ganz anders aus.
Als wir um kurz vor neuen beim Ferry Terminal ankamen (unsere Fähre sollte um 10.45 gehen) wunderten wir uns schon warum es so leer war.
Am Schalter wurde uns dann erklärt, dass unsere Fähre aufgrund schlechter Seebedingungen gekenzelt wurde. 90 Prozent der Passagiere wurde informiert. Wir gehörten anscheinend zu den restlichen zehn Prozent.
Wir wurden auf die nächste Fähre umgebucht, die um 13.15 ablegen sollte.
Unser Gepäck konnten wir zum Glück schon aufgeben und einen Gutschein für freien Tee oder Kaffee bekamen wir auch noch.
So verbrachten wir also noch einige Zeit damit die Möwen und Enten am Hafen zu füttern und gingen dann zurück zum Terminal.
Und warteten. Und warteten.

So um 13.15 durften wir dann endlich auf die Fähre und im Gegensatz zum etzten Mal suchten wir uns einen Platz drinnen.
Irgendwann fiel uns dann auf, dass Chrissi ihre Jacke im Terminal vergessen hatte. Großer Schreck, aber glücklicherweise wurde sie ihr nach einigem Hin und Her und Formularausfüllen von einem Fährmitarbeiter gebracht. Wir durften nämlich nicht mehr die Fähre verlassen.
Um halb drei ging es dann endlich los und wir riefen erstmal beim Hostel an, dass wir deutlich später da sein würden.
Die Fähre schwankte deutlich mehr als letztes Mal und als wir den Sound verlassen hatten und auf dem offenen Meer waren, wurde es richtig schlimm.
Die Fähre schaukelte und rollte auf den Wellen. Die Oberdecks waren alle gesperrt und die Wellen spritzen bis auf Deck acht, auf dem wir waren.
Diese schlimmen Bedingungen waren dem Zyklon zu verdanken der kurz zuvor über Neuseeland hinweggefegt ist.
Die meisten Passagiere wurden seekrank. Natürlich auch wir.
Die paar Stunden waren wirklich die Hölle und wir waren mehr als erleichtert, als wir endlich in den vertrauten Wellingtoner Hafen einliefen.
Dort mussten wir noch über eine halbe Stunde auf den Bus warten der uns dann endlich zu unserem Hostel brachte.


Dort angekommen der nächste Schreck. Unsere Buchung wurde falsch eingegeben. Anstelle des Zimmers das wir gebucht hatten sollten wir in einem 6 Bett Schlafsaal (mit dem wir schon letztes Mal schlechte Erfahrungen gemacht haben) und hätten auch noch jeden Tag in einen anderen Raum umziehen müssen.
Ausgebucht war das Hostel natürlich auch und so hieß es das einzige was man uns anbieten könnte wäre freies Frühstück.
Damit wollten wir uns nicht zufrieden geben. In dem Schlafsaal wäre an Schlaf nicht zu denken gewesen und jeden Tag umziehen ist ja auch grauenvoll.
Wir protestierten also entschieden. Solange bis der Mitarbeiter ein paar Sachen im Buchungssystem hin und her schob und tatsächlich noch ein Zimmer für uns freimachen konnte, sogar für die drei tage am Stück.
Und das Beste war. Es war eins ihrer Hotelzimmer, mit eigenem Bad, Fernseher und total bequemem Bett. Und das für den gleichen Preis den wir für unser normales Zimmer bezahlt hätten.
Wir konnten unser Glück gar nicht fassen.

Dank unserem Hotelzimmer waren die Tage in Wellington unglaublich gut!
Selbstverständlich waren wir im Te Papa und bei unserem liebsten Sushiladen.
Außerdem ist hier ja immer noch Cricket World Cup und wir haben die Mannschaft von West India gesehen.



Nach drei Tagen mussten wir unser schönes Wellington dann auch wieder verlassen.

 

Picton (Rückreise 2)

Freitag, 27.03.2015

 

Von Christchurch ging es früh morgens in einer sechs Stunden Busfahrt nach Picton.
Das Gute war das wir eine halbe Stunde Aufenthalt in Kaikoura hatten und dort erstmal bei Poppy eine Iced Chocolate getrunken haben.
In unserem Bus war zwar die Heizung kaputt und es war gefühlt nur knapp über dem Gefrierpunkt im Bus, die Eisschokolade war trotzdem unglaublich gut.
Durch Blenheim fuhr unser Bus auch noch.
Es fühlt sich irgendwie voll seltsam an Orte wieder zu sehen, in denen man Monate vorher war und die einem aber immer noch so vertraut sind.

 

Irgendwann gegen Nachmittag kamen wir dann in Picton an und wurde sogar von der Hostelbesitzerin abgeholt. So wurde uns der unangenehme Weg mit unseren Rucksäcken erspart. Die inzwischen übrigens die zwanzig Kilo Marke überschritten haben.
Leider gab es einen Fehler bei der Buchung. Anstelle uns für ein gemütliches Viererzimmer, hatten sie uns für ein winziges Achterzimmer eingetragen und das ganze Hostel war ausgebucht. Wir waren komplett am Ende von der Reise und wollten einfach nur schlafen, trotzdem haben wir protestiert. Das Achterzimmer war wirklich sehr eng und stickig.
Zum Glück hatten sie noch einen Wohnwagen frei, der zwar eigentlich deutlich mehr gekostet hätte, indem wir dann aber zum Viererzimmerpreis übernachten durften.
Wir waren sehr erleichtert und haben wunderbar geschlafen.

 

Christchurch (Rückreise 1)

Freitag, 27.03.2015

 

Von Queenstown ging es für uns direkt nach Christchurch.
Eine zehn Stunden Busfahrt! Das war so so so anstrengend.
Irgendwann kamen wir dann an und konnten uns nicht einmal auf unser Lieblingshostel freuen in dem wir sonst immer waren, wenn wir in Christchurch waren. Das ist nämlich viel zu weit von der Bushalte Stelle entfernt und so haben wir eine unangenehme Nacht in einer Partyhostel verbracht bevor es am nächsten Morgen schon weiter ging.

 

Queenstown

Mittwoch, 25.03.2015

 

Nach Te Anau waren wir in Queenstown.
Das ist zwar jetzt schon etwas her, aber leider hatte ich vorher keine Zeit einen Blogeintrag zu schreiben.

Queenstown ist die Partystadt in Neuseeland.
Dort kann man auch mal länger weggehen und die Bars und Clubs machen nicht wie überall sonst schon vor zwölf zu.
Zum Glück war unser Hostel aber kein Partyhostel und so bekamen wir tatsächlich genug Schlaf.

 

Außerdem ist Queenstown die Stadt der Extremsportarten.
Durch meine Höhenangst ist aber weder Paragliding, noch Bungey von einer Brücke, aus einem Helikopter, auf einem Dreirad etc. etc. etwas für mich.
Man kann sich wirklich in allen erdenklichen Variationen an einem Seil in die Tiefe stürzen.

 

Chrissi war allerdings so mutig und hat tatsächlich einen Fallschirmsprung gewagt.
Ich durfte mit und von unten zugucken und war glaube ich aufgeregter als sie.
Es ging aber alles glatt und sie ist nach 45 Sekunden Freefall und 1 Minute Gleiten sicher wieder gelandet.

 

 

 


Sonst saßen wir in Queenstown oft am Hafen und haben die Jetboote und die Extremwassersportler beobachten.
Haben bei Fergburger (einem sehr berühmten Burgerrestaurant) einen unglaublich leckeren Burger gegessen.
Und waren öfter bei Starbucks.

 

 

 

 

Eine lustige Sache ist noch passiert.
Von den Leuten die mit uns Abi gemacht haben sind ja noch zwei andere Mädels unabhängig von einander in Neuseeland.
Karoline und Justine.
Eines Nachmittags saßen wir am Hafen und beobachteten eine Outdoor Zumba Stunde, da stand plötzlich Karoline vor uns.
Wir sich herausstellte arbeitet sie schon eine Weile in Queenstown in einem Golfresort.
Am nächsten Morgen schaute Chrissi aus unserem Zimmerfenster und sah jemaden der Justine sehr ähnlich sah.
Also haben wir ihr eine SMS geschrieben und wie tatsächlich war sie auch in Queenstown.
Am gleichen Abend haben wir uns mit Justin und ihrem Freund in der Mall verabredet und uns getroffen.
Während wir da saßen und uns unterhielten kam irgendwann auf, dass es doch voll cool wäre wenn Karo auch hier wäre aber keiner hatte ihre Handy Nummern.
Das Problem war auch schnell gelöst.
Zwanzig Minuten später kam Karo in die Mall, weil sie sich nach der Arbeit was zu Essen kaufen wollte.
So waren wir also zufällig alle gleichzeitig am selben Ort.

 

 

 

 

Liebe Grüße

 

 

 

    

 

Te Anau

Montag, 16.03.2015

 

 

 

Vier Tage lang waren wir in Te Anau im Fjordland.
Das Fjordland ist einer der schönsten Gegenden Neuseelands!

 

 

Wir haben jeden Abend schöne Abendspaziegänge gemacht und alle möglichen Vögel kenengelernt. Unter anderem  einen sehr netten Kea und den seltenen Takahe!

 

   

 

   

 

        

Wir waren vor allem in Te Anau, um uns von dort aus den Milford Sound anzuschauen.
Das war wirklich unglaublich!
Wir sind zwei Stunden dorthin gefahren und haben dann eine Schifffahrt durch den ganzen Sound gemacht. Der ist auch eigentlich gar kein Sound sondern ein Fjord.
Die Bilder werden der Landschaft in natura leider überhaupt nicht gerecht.

  

 

       

 

Auf dem Rückweg haben wir noch an allen möglichen schönen Stellen gehalten. Unter anderem an einem Fluss, wo das Wasser so klar ist, dass man es direkt trinken kann. Wir haben erstmal unsere Wasserflaschen aufgefüllt. Das Wasser in Te Anau war nämlich nicht sehr lecker.

 

 

 

 

 

 

Am letzten Tag waren wir dann noch in den Glowwormcaves und haben uns die Glühwürmchen angeschaut. Das war ziemlich beeindruckend. Man fährt am Ende der Tour mit einem Boot durch eine stockfinstere Grotte und über einem leuchten die Glühwürmchen wie Sterne.

Leider waren Fotos nicht erlaubt.

 

 

 

Liebe Grüße!

 

 

    

Invercargill

Sonntag, 15.03.2015

 

Nach Dunedin ging es für uns nach Invercargill.
Darüber gibt es wirklich nicht so viel zu erzählen. Wir waren drei Nächte dort und es hat die meiste Zeit in Strömen geregnet.
Also haben wir die Tage damit verbracht zu lesen und in der Library unsere Weiterreise zu planen. So viele Stopps haben wir nämlich auf der Südinsel gar nicht mehr.

Viele liebe Grüße vom südlichsten Punkt meiner Reise (der Südpol ist von hier aus gar nicht mehr so weit)

 

Dunedin

Sonntag, 15.03.2015

 

 

Fünf Nächte haben wir in Dunedin verbracht.
Die Aussprache dieser Stadt hat uns im Vorhinein einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Wir lagen ja schon mit Blenheim (gespr. Blenum) und Oamaru (gespr. Omaruu) ziemlich falsch.
Inzwischen wissen wir sicher, dass Dunedin „Dunieden“ ausgesprochen wird.
Dunedin ist eigentlich die einzige richtige Studentenstadt in Neuseeland und hat eine absolut angenehme Atmosphäre.

 

 

Wir waren zwei Abende in einer kleinen Bar in der Innenstadt. Das erste Mal mit Maren, die wir dort wieder getroffen haben und das zweite Mal nur wir beide.
Es gab beide Male sehr gute Livemusik!

 


Ansonsten haben wir die Stadt erkundet, waren (natürlich) in diversen Museen und haben teilweise unsere (inzwischen schon ziemlich mitgenommene) Kleidung ersetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem haben wir uns die Uni angeschaut und ich muss sagen: In Dunedin wäre ich gerne Student. Der ganze Campus ist sehr modern und schön. Es gibt viele Angebote für Studenten und die Wohnungen rund um die Uni sind größtenteils Studenten vorbehalten.
Leider konnten wir keine Fotos machen, weil uns das als Touristen geoutet hätte. So dachte jeder wir wären normale Studenten. :)

 

 

Dunedin hat mir sehr sehr gut gefallen!

 

     

 

Oamaru

Montag, 02.03.2015

 

Wir waren vier Tage in Oamaru.

Oamaru ist eine süße, kleine Stadt bekannt für seine Pinguine.
Gleich am ersten Tag sind wir zusammen mit Maren und Hanna, zwei Mädels die wir hier kenne gelernt haben, mit Marens Auto zur Konlonie der Yellow Eyed Penguins gefahren. (Auf Deutsch: Gelbaugenpinguine?)
Die sind leider momentan durch eine Krankheit bedroht und daher sehr selten zu sehen.
Zu unserem Glück haben wir aber tatsächlich einen ganz in unserer Nähe, im Gebüsch am Steilhang unter uns einen entdeckt.

 

 

 

 

 

Am Abend haben wir uns dann den Touristenmassen bei den Nestern der Blue Penguins gestellt und tatsächlich bestimmt zwanzig knuffige Blaue Pinguine aus dem Wasser watscheln sehen. Das sind die kleinsten Pinguine der Welt. Sie sind 30 cm und ein Kilo schwer.

 

 

 

Die nächsten Abende waren wir dann auch wieder Pinguine beobachten, haben uns aber von den beliebten Stellen ferngehalten und lieber auf eigene Faust gesucht. Wir haben ein Nest unter einem Haus entdeckt und konnten die Jungen beobachten, die auf ihre Mutter gewartet haben.

 

 

 

 

Gestern Abend ist dann sogar noch was Aufregendes passiert. Wir waren auf dem Rückweg ins Hostel und sahen einen Pinguin die Straße überqueren. Wir beschlossen kurz zu warten, bis er sicher drüben war. Leider kam in dem Moment ein Auto. Der Pinguin war noch mitten auf der Straße und machte keine Anstalten sich zu bewegen. Geistesgegenwärtig sind wir auf die Straße gesprungen und haben heftig gewinkt. Das Auto ist grade noch so vor uns und dem Pinguin abgebremst und ausgewichen. Wir sind dem Pinguin gefolgt und es stellte sich raus, dass es eine Pinguin-Mama war, die von ihren beiden Jungen lauthals begrüßt wurde. Da waren wir sehr sehr froh, dass wir eingeschritten sind.

 

 

 

Sonst waren wir noch in den Botanischen Gärten, haben im Dunkeln auf dem Spielplatz am Meer gespielt, die kleinen süßen Läden in der Hafengasse durchstöbert und haben unsere Weiterreise geplant.

 

 

    

 

 

Viele liebe Grüße!!

 

 

 

Governors Bay

Sonntag, 22.02.2015

 

 

 

Die letzten zwei Wochen haben wir mal wieder Wwwoofing gemacht.
Wir sind auf einer Farm in Governors Bay, das ist in der Nähe von Christchurch.

 

Hier gibt es Hühner, Hunde, Katzen und sechs Pferde.
Die Familie wohnt in einem großen, total schönen Haus mit wunderbarem Ausblick und wir haben ein großes, gemütliches Zelt direkt vorm Haus.

 

 

Die Landschaft hier ist unglaublich schön! Wir sind mal wieder im Paradies gelandet. Das negative ist nur, die Aussicht ist toll, aber man muss die Berge ja auch immer rauf und runter. Das ganze Grundstück ist am Hand gelegen und wir schnaufen schon immer ganz schön bei den Steigungen.

 

 

Wir arbeiten so bis zu sechs Stunden am Tag und machen verschiedene Dinge. Jeden Morgen misten wir als erstes auf der großen(und steilen) Weide. Ansonsten haben wir schon den Hühnerstall sauber gemacht, Unkraut gezupft, Fenster geputzt, die Hunde spazieren geführt (Lieblingsaufgabe!) und immer wieder beseitigen wir Disteln. Neuseeländische Disteln werden über zwei Meter hoch und haben sogar einen richtigen Stamm wie ein Baum. Außerdem sind sie ÜBERALL! Die meiste Zeit verbringen wir also damit uns ins Gebüsch zu schlagen, uns durch die Brombeeren und das „native grass“ (die Blätter schneiden wie Rasierklingen) zu schlagen und dann zu versuchen die Disteln größer als wir selbst irgendwie abzuschneiden.
Dass wir dabei regelmäßig zerkratzt und geschnitten werden, brauche ich wohl nicht zu betonen.

 

 

 

 

 

Ansonsten durften wir schon ein paar Mal mit reiten. Das war sehr cool, auch wenn die Neuseeländer kamikazemäßig 50 cm breite Wege, mit einem Abhang auf der einen Seite im gestreckten Galopp entlang rasen.
Chrissi wurde leider auch einmal von herabhängenden Ästen vom Pferd gefegt.

 

 

 

Das Essen ist gut und manchmal sind wir nachmittags im Meer schwimmen.

 

 

 

 

Die Familie betreibt auch Reitsport und so konnten wir mit zu den Canterbury Meisterschaften und mal einen Blick hinter die Kulissen werfen, das war sehr interessant. Wir haben uns dann auch noch als freiwillige Helfer gemeldet und standen in der Mitte des Parcours und haben die Hindernisse wieder aufgebaut, wenn jemand gerissen hat.

 

 

Außerdem schaffe ich es nach langer Übung endlich selber Hühner zu fangen!!!!!

 

 

 

Da es momentan hier einige familiäre Probleme gibt und die Stimmung in den letzten Tagen nicht sehr einladend war, bin ich eigentlich ganz froh wieder weiterzureisen.

 

 

 

P.S: Vergesst nicht den Christchurch Eintrag zu lesen. Der kam gestern :)

              

 

 

Christchurch

Samstag, 21.02.2015

 

 

 

 

Wir haben in letzter Zeit, zweimal drei Nächte in Christchurch verbracht. Erst vor dem Wwoofing in Governors Bay (dafür kommt auch noch ein Blogeintrag) und dann zwischendurch, weil Familie zu Besuch war und unsere Betten gebraucht wurden.

Zu Christchurch muss man wissen, dass es im Februar 2011 von einem Erdbeben der Stärke 6.3 zu große Teilen zerstört wurde.

Auch wenn das schon Jahre her ist, sieht man es wirklich noch. Das Erdbeben hat die ganze Stadt verändert und es auch noch so viel kaputt.

 

 

 


Weil Christchurch quasi keine Innenstadt hat und es kaum Läden etc. gibt, mögen die wenigsten Leute diese Stadt und ich habe davor fast nur schlechtes über Christchurch gehört.

Als ich es dann mit meinen eigenen Augen gesehen habe, war ich wirklich positiv überrascht. Man muss zwar zum nächsten Supermarkt über eine halbe Stunde laufen und wenn man im Dunkeln durch die Straßen geht und die ganzen Ruinen über einem aufragen, ist es schon gruselig. Aber Christchurch ist so grün! Überall gibt es Parks und Grünflächen. Die Botanischen Gärten sind riesig und so schön!

 

 

 

Außerdem merkt man in der ganzen Stadt die Hoffnung der Menschen. Überall wird wieder aufgebaut. Es werden unglaublich Projekte geplant und überall ist Kunst. Wenn Geschäfte fehlen, dann wird auch einfach Mal eine ganze Mall aus Containern aufgebaut.
Ich mochte Christchurch wirklich.

 

 

 

 

 

Unser Hostel war sehr sehr schön und wir haben uns ein paar mal mit Annabelle getroffen, mit der wir zusammen wwoofing gemacht haben, wir waren in den Botanischen Gärten und im Canterbury Museum.

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzlich ist ja grade Cricket WM in Neuseeland und so haben Chrissi und ich beschlossen uns auf der Fanmeile ein Cricket Spiel anzuschauen. Es war South India gegen Irland. Aber anscheinend interessieren sich nicht wirklich viele Leute für Cricket, wenn Neuseeland nicht spielt und so waren wir fast die einzigen dort.
Da wir gar keine Ahnung haben, wie Cricket funktioniert, sind wir auch nicht lange geblieben.

 

 

 

 

 

Das war es eigentlich auch schon aus Christchurch!
Viele Liebe Grüße ins kalte Europa!

 

       

 

Kaikoura

Dienstag, 03.02.2015

 

 

 

Wir waren die letzten Wochen in Kaikoura und es war wirklich, wirklich toll!

Kaikoura ist eine kleine Stadt, der Name ist Maori. „Kai“ bedeutet „Essen“ und „Koura“ „Crayfish“.

 

 

 


Unser Hostel war das Bad Jelly und ich muss sagen, es war eines der besten Hotels bis jetzt. Es gab jeden Tag frischgebackenes Brot, einen kleinen Garten und sogar einen Whirlpool, in dem wir fast jeden Abend verbracht haben.

 

 

 

Kaikoura ist die Stadt mit der größten Meeresbewohnervielfalt in Neuseeland, dies liegt vor allem daran, dass es nah an der Küste einen drei Kilometer tiefen Meeresgraben gibt, an dem sich eine warme und ein kalte Strömung mischen. Daher ist das Wasser besonders reicht an Plankton und Krill. Das lockt natürlich Wale an.

Deshalb war unsere erste Aktivität hier auch Whale Watching.

Früh morgens ging es los und nach ca. einer halben Stunde wurde auch schon der erste Wal gesichtet. Es war Tiaki, ein Pottwal und ein regelmäßiger Besucher in Kaikoura. Man sieht leider nie den ganzen Wal sondern nur den Rücken und die Heckflosse wenn er wieder abtaucht. Trotzdem war es ziemlich beeindruckend.

 

 

 

 

Pottwale sind die viertgrößten Wale der Welt und können bis zu drei Kilometer tief tauchen. An der Oberfläche belieben sie bis zu zehn Minuten, um Luft zu schnappen.
Im Laufe der Waltour haben wir Tiaki dreimal und auch noch den Lieblingswal der Schiffs-Crew Tutu gesehen.

 

   

 

 

 

 

 

 

Außerdem noch Albatrosse, Hector Delfine (die kleinsten Delfine der Welt) und einen „kleinen“ Blauhai. Chrissi sagt er war höchstens 1,7 Meter lang, ich würde eher sagen so 2,5, aber auf jeden Fall nicht so klein.
Da am nächsten Tag Delfinschwimmen anstand musste ich auf jeden Fall erstmal schlucken.

 

  

 

 

Delfinschwimmen! Was soll ich sagen: Es war unglaublich! Eine der besten Erfahrungen die ich jemals gemacht habe!
Vorher wurden wir in Neoprenanzüge gesteckt, mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen ausgestattet und ausführlich gebrieft.
Und dann ging es los. Wir waren sowas von aufgeregt.

 

 

 


Als dann eine Schule von über 300(!) Delfinen gesichtet wurde, ging alles ganz schnell und bevor ich mich versah schwamm ich im offenen Meer zwischen Dusky Dolphins.
Eigentlich ist die Erfahrung nicht beschreibbar. Es war einfach unbeschreiblich. Selten hat der Ausdruck so gepasst.
Die Delfine waren so nah und wenn ich ihre Schwimmbewegungen nachgeahmt habe, dann haben sie sogar mit mir interagiert.
Die Bilder sprechen für sich...

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

Und um die Woche perfekt zu machen, waren wir auch noch mit Robben schwimmen. Das war auch ganz cool. Wie gesagt, Bilder sagen mehr als Worte :)

 

 

 

   

 

 

  

Kaikoura hat mir bis jetzt vom Ort her am besten gefallen. Wenn ich mich jemals in Neuseeland niederlasse, dann hier.
Berge direkt am Meer und eine süße kleine Innenstadt. Außerdem ist hier Poppy's. Das beste Cafe der Welt. Mit der besten Eisschokolade der Welt, bei der wir immer wieder schwach geworden sind.

 

 

 

 

 

           

 

 

Nach der Zeit im Bad Jelly waren wir hier dann auch noch fünf Tage wwoofen. Das war okay. Es war nicht annähernd so schön wie Hastings. Es gab keine Tiere und es war alles ziemlich dreckig und unordentlich. Anicia die Besitzer, will Gemüse anbauen und verkaufen, aber hat von nichts eine Ahnung. Heute war sie ganz erstaunt, als wir ihr erzählt haben, dass man Möhren irgendwann ernten muss. Außerdem ist sie so verplant und durcheinander. Nichts wird fertig. Wir haben zum Beispiel zwei Tage damit verbracht ein Stück Erde bebaubar zu machen, nur um dann kurz vor dem Pflanzen festzustellen, dass dort gar kein Beet seien kann, weil man da mit Landmaschinen durch muss. Und den Rest der Zeit haben wir quasi damit verbracht nutzloses Zeugs von einer Ecke des Grundstücks in die andere zu tragen. Erträglich gemacht haben es die drei anderen wwoofer. Sie hat wirklich jeden aufgenommen, zeitweise waren wir sogar sieben. Es hatten nicht mal alle eine Matratze.
Aber sie war ganz nett und hat sich Mühe gegeben uns ein paar Sache zu zeigen, wr waren zum Beispiel auf einer Lavendelfarm, das Essen war auch ganz gut, also war es einigermaßen aushaltbar.
Am Ende aber als es immer dreckiger wurde und sie immer aufdringlicher, waren wir echt ganz froh da weg zu kommen.

 

 

      

 

 

 

Ich hab jetzt erstmal genug von Neoprenanzügen und die Unterwasserfunktion meiner Kamera ist überstrapaziert, aber das hat sich wirklich gelohnt.

Phili

 

 

Blenheim

Freitag, 23.01.2015

 

Die letzten bisschen über zwei Wochen haben wir in Blenheim verbracht.
Blenheim liegt an der Ostküste, zwei einhalb Stunden von Nelson entfernt und wird „Blenum“ ausgesprochen.
In Blenheim sind wir in der Koanui Lodge untergekommen. Koanui ist ein Working-Hostel d.h. die Hostelbesitzer helfen einem dabei einen Job zu finden. Blenheim ist eine der Hauptweinanbauregionen Neuseelands und so fanden wir auch direkt am Abend an dem angekommen sind einen Job in einem Weinberg. Weinberg ist allerdings nicht wörtlich zu verstehen, die neuseeländischen „vineyards“ liegen nämlich nicht am Hang sondern sind eher Weinfelder.
Zusammen mit vier anderen in unserem Hostel bildeten wir eine Fahrgemeinschaft: Erik aus Schweden (ihm gehörte das Auto), Marco aus Italien, Lisa, Moritz, Chrissi und ich natürlich aus Deutschland.
Also ging es zwei Tage nach unserer Ankunft los in den Vineyard der Firma Marisco. Die Fahrt dauerte ungefähr 25 Minuten und kaum angekommen, mussten wir erstmal eine ganze Menge Papierkram durchgehen.: Sicherheitsbestimmungen, Notfallpläne (unter anderem bei Erdbeben) und natürlich unseren Vertrag (in dem sogar stand, dass es verboten ist mit Trauben zu werfen).
Danach wurden wir unserer Vorarbeiterin Sue vorgestellt und uns wurde die Arbeit erklärt.
Unsere Hauptaufgabe war „Young Vine Training“ Das heißt man befreit die jungen Weinstöcke von unnötigen Ranken und Blüten und tapet sie danach an die Drähte, sodass sie in eine bestimmte Richtung wachsen und sich nicht selbst mit ihren Ranken erwürgen.
Dafür bekam jeder von uns eine Bauchtasche zugewiesen, die eine Tapegun, eine Gartenschere und mehr Tape und Heftklammern zum Befüllen der Tapegun enthielt.
Die Arbeit an sich war eigentlich echt ganz gut. Am Ende des Tages tat einem zwar die Hand weh vom ständigen Zusammendrücken der Tapegun und man hatte Kopfschmerzen von acht Stunden Arbeit in der prallen Sonne, aber an sich war es voll okay.
Man musste zwar die ganze Zeit einen Hut tragen und sich alle zwei Stunden eincreme, weil man sonst in der Sonne einfach verbrannt wäre, aber wenigstens bin ich jetzt richtig braun.


Gleich den zweiten Tag gab es beim „Young Vine Training“ nichts zu tun und so wurden die Jungs zum „Wire Lifting“ abkommandiert und wir Mädels mussten „Singleing“ machen. Und das war wirklich die Hölle!
An sich klingt es ganz einfach: Baby Wein bildet mehrere Triebe aus und man sucht den besten raus und macht die anderen ab. Weil Baby Wein aber nicht mal 30 Zentimeter hoch ist, muss man sich für jede Pflanze bücken. Nach der ersten Reihe von 120 Pflanzen dachte ich schon, ich kann nicht mehr laufen. Das geht so auf den Rücken!
Nach 4,5 Stunden Singleing hatte ich mich über 1600 mal gebückt und konnte mich kaum noch bewegen.
Der Muskelkater am nächsten Tag war unbeschreiblich. Chrissi und ich haben für den Weg in die Stadt mehr als doppelt so lang gebraucht als sonst. Und ich habe jetzt noch(mehr als zwei Wochen später), Rückenschmerzen wenn ich mich bücke oder eine falsche Bewegung mache.

Zum Glück mussten wir das danach nicht mehr machen.

 

Die Arbeit bei Marisco war also (bis auf das Singleing) ganz in Ordung. Meistens bisschen mehr als acht Stunden am Tag mit zwei Pausen dazwischen, fünf Tage die Woche.
Es gab allerdings ein Problem: Die Quote!
Man trägt auf dem Blocksheet jede Reihe ein die man gemacht hat und dann wird berechnet wie viele Pflanzen man geschafftt hat. Man kann sich ja denken, dass das ziemlich unfair ist. Die Reihe sind nämlich unterschiedlich schwer: Man kann Glück haben und eine Reihe haben wo man nur jede fünfte Pflanzen tapen muss, man kann allerdings auch Pech haben und eine Reihe haben wo man mehr als jede zweite Pflanze tapen muss.
Am Anfang eines jeden Tages, wird vor der Gruppe vorgelesen, wie viele Pflanzen jeder pro Minute geschafft hat und die langsamsten runtergeputzt.
Ich war zum Glück meistens im oberen Drittel, bis auf einen Tag, wo keiner die Quote erfüllt hat. Besonders die Mädels waren anscheinend zu langsam und so wurden wir am Anfang des nächsten Tages zur Seite genommen und uns wurde gedroht man werde uns alle feuern, wenn wir an diesem Tag wieder so langsam sind.

Die nächsten Tage liefen für mich dann wieder okay. Einige andere (unter anderem auch Lisa) hatten aber solche Angst gefeuert zu werden und machten einfach keine Pausen mehr, um die Quote zu schaffen. Das muss man sich mal vorstellen, wir hatten teilweise über 32 Grad und die haben sie so unter Druck gesetzt, dass sie keine Pausen mehr gemacht haben.

Chrissi war trotz weg gelassener Pausen leider immer noch zu langsam. Das lag daran, dass ihre Tapegun nicht mehr richtig funktionierte. Sie war immer wieder bei Sue, doch diese schickte sie mit dem Verweise, dass es an Chrissi liege und nicht an der Tapegun, wieder zurück an die Arbeit.
Am Freitag habe ich dann mal Chrissis Tapegun ausprobiert und wenn wundert es, ich war anscheinend auch zu doof. Die funktionierte nämlich überhaupt nicht.
Wir sind also zu zweit zu Sue und haben ihr gesagt, dass die Tapegun bei mir auch nicht funktioniert. Sie hat uns nur abgewimmelt und gesagt sie habe die ausprobiert und sie funktioniere einwandfrei.
Dann habe ich versucht mit der Tapegun weiter zu arbeiten, aber das ging wirklich gar nicht. Nachdem wir uns noch mehrmals beschwert haben, holte Sue sogar einen der Chefs der uns ermahnte auf Sue zu hören und mir dreisterweise sogar sagte, dass ich heute viel langsamer wäre als sonst. Als wir ihn darauf hinwiesen, dass es an der kaputten Tapegun liegt, hieß es nur, dass manche halt nicht so leicht zu bedienen seien. Jade eine andere Vorarbeiterin steuerte noch bei, dass ich ja wohl in der Landwirtschaft keine perfekt funktionierenden Geräte erwarten kann.

Als es dann auch noch hieß, Chrissi hätte gestern nur 3,9 geschafft und nicht die geforderten 4 und sie müsse sich wirklich konzentrieren, weil man sie sonst feuern würde, war uns das wirklich zu bunt und wir haben gekündigt.
Das Beste ist: Lisa hat ja erstmal da weiter gearbeitet und sie hat erzählt, dass am Montag die kaputte Tapegun ersetzt wurde.
Das ist echt lächerlich. Wenn das mit der Tapegun nicht gewesen wäre, hätten wir da gerne auch länger als fast zwei Wochen gearbeitet.
So bliebt mir also von der Arbeit für Marisco: Rückenschmerzen, Blasen an allen Fingern, ein bisschen Geld und über 60(!) Stiche von irgendwelchen fiesen Sandfliegen, die es hier gibt.

Da es mit neuer Arbeit eher schlecht aussah, haben wir beschlossen unser hart verdientes Geld zu nehmen und nach Kaikoura weiterzureisen.


Davor haben wir noch einmal in einer Weinfabrik ausgeholfen, die einen großen Auftrag hatten und Arbeiter für einen Tag brauchte.
Die 12 (!) Stunden Schicht war zwar super anstrengend, aber die Fabrikleute waren alle ganz nett. Die ersten 10 Stunden haben wir Etiketten auf Kartons geklebt (für Aldi) und dann wurde ich noch für 2 Stunden zur Fließbandarbeit abkommandiert. Das war so so stressig! Ständig gab es irgendwelche Maschinenstaus und anstelle der 6 Kartons die kommen sollten, kamen plötzlich über 18 und dafür habe ich eindeutig zu wenig Hände.

 

Immerhin haben wir etwas verdient und genießen jetzt in Kaikoura erstmal unsere wiedergewonnen Freiheit in unserem süßen kleinen Hostel mit Whirlpool!


Lest Chrissis Bericht der ist diesmal viel viel besser :)

 

Nelson

Montag, 05.01.2015

 

Ich habe grade zwei Blogeinträge auf einmal hochgeladen, also erst ein bisschen runterscrollen und den über die Überfahrt lesen!

 

Nach der Ankunft in Picton mussten wir noch zweieinhalb Stunden auf den Bus warten und haben die ganze Zeit versucht nicht im Ferry Terminal einzuschlafen. Ich war lange nicht mehr so müde.
Nach einer fast drei stündigen Busfahrt nach Nelson in einem (dank der viel zu dollen Klimaanlage) eiskalten Bus über viele Serpentinen (mir war lange nicht mehr so schlecht) , kamen wir schließlich in Nelson an.
Unser Hostel war schnell gefunden, nur um festzustellen, dass es auf einem Berg liegt und wir zur Rezeption 63 Stufen (wir haben gezählt) hoch klettern mussten (mit 17 Kilo Rucksack!), wurden wir mit den Worten „sorry, but we messed up your booking“ begrüßt.
Nach ewig dauernder Warterei bekamen wir schließlich ein Zimmer in einem Nebengebäude. Wir haben zwar keine Tür, nur Vorhänge und unser Doppelbett ist nicht besonders breit, aber dafür teilen wir uns mit nur 5 anderen Leuten ein süßes kleines Apartment mit eigener Küche, Bad und Balkon! Die ersten Tage war eine total nette Gruppe von Leuten da und wir saßen Abends oft zusammen auf dem Balkon und haben geredet.
In letzter Zeit wechseln unsere Mitbewohner täglich und so lernt man sich leider nie so gut kennen.

 


Wir haben ja Silvester hier verbracht und wir hatten einen tollen Abend!
Wir hatten Ben (einen Engländer) und Dave (einemn Kiwi) kenen gelernt, die zusammen in Australien arbeiten und haben mit ihnen zusammen Silvester verbracht. Erst waren wir im Apartment und sind dann Abends zum Trafalgar Square (Ja der heißt wirklich so, wir sind immerhin in NELSON) runtergegangen, wo es einen Countdown und Live Musik gab. Die Musik war ziemlich schlecht, aber wir hatten trotzdem eine Menge Spaß! Um zwölf gab es dann ein kleines Feuerwerk (privates Feuerwerk ist in Neuseeland verboten), von dem wir leider nicht so viel mitbekommen haben. Weil Dave, der relativ betrunken war, einfach abgehauen ist und wir im hinterher jagen mussten. Im Endeffekt haben wir ihn dann bei McDonalds gefunden und uns dann gleich auch selbst was zu Essen geholt.
Alles in allem war es ein wirklich tolles Silvester und obwohl es zwar schön gewesen wäre mit meinen Freunden zu feiern, war es wirklich unvergesslich.

 

Wir waren wir auch zweimal im Abel Tasman Nationalpark. Der Abel Tasman gilt als eine der landschaftlich schönsten Gegenden Neuseelands und das ist auch wirklich so.
Am besten erkundet man ihn per Kayak und das haben wir dann auch getan.

 

Bei ersten Mal sind wir mit Aileen losgezogen, die wir in Wellington kennengelernt hatten und die gleichzeitig mit uns in Nelson war.
Aileen war auch sehr nett, aber wir wissen jetzt warum es heißt man soll Gruppen Aktivitäten bei denen es auf Absprache ankommt nur mit Leuten machen die man wirklich gut kennt.
Ich war in einem Einerkayak und Chrissi mit Aileen in einem Zweier.
Wir wurden um 7 von einem Bus in Nelson abgeholt und sind dann die anderthalb Stunden zum Abel Tasman gefahren. Dort gab es eine mehr oder weniger ausführliche Einweisung und wir durften aufs Meer, wo uns erklärt wurde, wie man richtig lenkt. Kayaks haben nämlich im Gegensatz zu Kanus hinten ein Ruder.
Nachdem mir der Guide nochmal richtig Angst gemacht hatten, weil Einerkayaks ja viel leichter umkippen und auch die obligatorischen Bemerkungen über Haie (die es Neuseeland ja wirklich gibt) gemacht wurden, durfte ich starten.
Das klappte auch ziemlich gut. Nicht so bei Chrissi und Aileen. Aileen hatte nämlich irgendwie nicht richtig zugehört, auf jeden Fall machte sie nichts so wie es erklärt wurde. Trotzdem sind sie nicht gekentert und konnten starten.
Das Wetter war nicht das beste. Der Wind war sehr stark und die Wellen ziemlich hoch. Es war nicht das gemütliche Paddlen das wir uns vorgestellt haben sondern mehr ein Kampf gegen das Meer und von der Stelle zu kommen.
Nach zwei Stunden erreichten wir dann Adele Island wo wir eine kurze Pause einlegten, nur um uns dann wieder in die noch stürmischere See zu stürzen.
Obwohl der gesamte Weg nur aus Schreien, um sich auf eine Richtung zu einigen, vielen Motorbooten, die mich jedes Mal beinah haben kentern lassen und aus Aileens Weigerung irgendetwas so zu machen wie es erklärt wurde bestand, schafften wir es schließlich die Insel zu umrunden und uns der Robbenkolonie zu nähern.
Und wir haben auch wirklich Robben gesehen. Leider konnten wir nicht lange bleiben, weil die Wellen zu hoch waren, aber immerhin haben wir sie gesehen. Leider konnte wir keine Fotos machen.
Am Ende hatten Chrissi und ich Muskelkater, was von Aileen nur mit einem „da habt ihr wohl irgendwas falsch gemacht, ich hab überhaupt gar keinen“ abgetan wurden und hatten zwar ein Abenteuer erlebt, es aber nicht wirklich genossen.

 

 

Deshalb haben wir beschlossen das gleiche ein paar Tage später einfach nochmal zu mache.
Und es war perfekt! Wir hatten ein Zweierkanu und haben uns ganz viel Zeit gelassen. Nach Robben haben wir diesmal nicht gesucht, dafür aber das viel bessere Wetter genossen, an einem Traumstrand Pause gemacht, fotografiert und uns einfach mal treiben lassen.
Ich denke die Fotos sprechen für sich.

 

 

 

 

Sonst haben waren wir in Nelson am Strand, spazieren, sind zum Mittelpunkt Neuseelands gewandert (der natürlich auf einem sehr hohen Berg liegt) und haben unser kleines Apartment genossen.







Als nächstes geht es weiter nach Blenheim, gar nicht weit von hier entfernt.
Es kann sein, dass ich die nächsten Wochen ganz selten Wifi habe, also nicht wundern, wenn ihr nichts von mir hört.

Phili

           

 

Cook Strait Crossing

Montag, 05.01.2015

 

 

Am 27 Dezember sind wir schließlich auf die Südinsel übergesetzt. In aller frühe liefen wir bei Sonnenaufgang aus dem Wellingtoner Hafen aus. Die Überfahrt war unglaublich,

 

 


Wir hatten fantastisches Wetter und die Aussicht war wunderschön. Besonders als wir dann durch die Sounds oder Fjorde der Südinsel fuhren. Leider haben wir keine Wale gesehen.


 


Wir waren ungefähr drei Stunden unterwegs und haben die meiste Zeit an Deck verbracht, auch wenn der Wind eiskalt war.

 


Das hat uns wenigstens wach gehalten, wir haben in der Nacht davor nämlich fast gar nicht geschlafen. Das lag daran, dass wir in ein anderes Hostel im Hafen umgezogen sind und sehr laut schnarchend Roommates hatten.

 


Wir waren schon etwas traurig Wellington zu verlassen. Obwohl wir am Anfang etwas skeptisch waren, haben wir in den zwei Wochen so viele schöne Ecken entdeckt. Besonders das Te Papa und unser liebster Sushi-Laden (von dem wir am Ende schon fast eine Bonus-Sammelkarte voll hatten) werden uns sicherlich fehlen.

 

       

 

Windy Wellington

Donnerstag, 25.12.2014

 

 

Wir sind jetzt schon seit zwei Wochen in Wellington und ich komme erst jetzt dazu einen Blog-Eintrag zu schreiben.
Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und vom Lonley Planet Reiseführer zum „Coolest-Little-Capital“ ernannt worden.
Das trifft auch wirklich zu. Gelegen zwischen Bergen und direkt am Meer, hat Wellington eine wirklich angenehme Atmosphäre. Zumindest für eine Großstadt. Ich bin halt nun mal kein Großstadttyp.
Ständig gibt es irgendwelche Gemüsemärkte, einmal die Woche einen NightMarket und an jeder Ecke wird Live Musik gespielt.



Wir sind im Worldwide Backpackers abgestiegen und das Hostel ist echt ganz schön. Leider ist unser Zimmer direkt neben dem Gemeinschaftsraum und dort wird jeden Tag bis tief in die Nacht hinein gefeiert. Aber mit Ohropacks hält man auch das aus, Die Matratzen sind auf jeden Fall sehr bequem.


Was mir in Wellington am besten gefällt ist das „Te Papa“ das neuseeländische Nationalmuseum. Wir waren bisher schon vier Mal da und es war jedes mal wieder toll!
Wie ihr alle wisst liebe ich Museen, aber keines hat mich bisher so überzeugt wie das Te Papa

 


Sonst haben wir hier relativ viel gemacht: Wir waren im Musuem of the City and the Sea. Sind mit dem Cable Car zum botanischen Garten raufgefahren und haben ihn durchwandert. Waren zweimal im Meer schwimmen. Sind den Mount Victoria erklettert und hatten einen fantastishen Ausblick über die Stadt. Es gab eine Christmas Parade (irgendwie skurril im Sommer). Wir waren sogar zweimal abends weg!

 

 

 

Und natürlich hab ich den letzten Hobbitteil am Ort seiner Entstehung gesehen, dass war auch ziemlich cool!

 



Gestern war ja Weihnachten. Also der 24. Hier wird ja eigentlich am 25. gefeiert.
Es war nicht so traurig wie ich befürchtet hatte sondern wir hatten einen ganz schönen Tag:
Es war sehr heiß und so sind wir nach dem morgendlichen Einkaufen auf dem Gemüsemarkt, erstmal an den Strand gegangen.
Natürlich gab es einen Liveband am Strand!
Das war schon eine seltsame Situation. Wir schwammen bei strahlendem Sonnenschein in tiefblauem Wasser, während die Band im Hintergrund „White Christmas“ und „Let it snow“ dudelte.




Abends waren wir dann lecker essen. Eigentlich müssen wir ja sparen, aber es war ja Weihnachten. Es war wirklich sehr lecker und hatte leider auch seinen Preis.

     

 

 

 Morgen ziehen wir in ein anderes Hostel direkt am Hafen um und übermorgen geht es in aller frühe mit der Fähre auf die Südinsel. Eigentlich wollten wir ja auch über Silvester in Wellington bleiben aber alle Hostels sind seit Anfang November ausgebucht und bevor wir obdachlos werden, fahren wir lieber etwas früher weiter als geplant.


Auf der Südinsel geht es bis zum 6. Januar nach Nelson. Das ist der Ort mit den meisten Sonnenstunden in Neuseeland und wir freuen uns schon sehr.


Liebe Grüße aus Windy Wellington

Phili

 

 

Napier

Mittwoch, 10.12.2014

 

 

Schöne Grüße aus dem wunderschönen Napier!

Ruth hat und hier am Sonntag hergefahren. Napier liegt nämlich nur 20km von Hastings entfernt. Auf dem Weg hat Ruth uns noch ein Eis aus frischen Erdbeeren spendiert und uns dann bis zur Hostel Tür gebracht.
Sie wollte uns glaube ich gar nicht mehr gehen lassen und der Abschied war ziemlich traurig.
Ich werde die Zeit auf jeden Fall niemals vergessen!

In Napier wohnen wir im Art House, das hat früher mal Tim (dem Hostelbesitzer aus Turangi) gehört und so haben wir auch schon Hazel getroffen, die zu Besuch war.
Das man Leute nochmal trifft ist sowieso so ein Phänomen: Wir haben hier Kim getroffen, mit der wir zusammen in Rotorua auf einem Zimmer waren. Dominik den wir in Rotorua und Turangi getroffen haben. Und einige Leute aus Turangi.
Neuseeland ist echt klein. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass alle ungefähr eine ähnlich Route nehmen.



 

Napier ist eine sehr sehr schöne Stadt. Von dem viel gepriesenen Art Deco Stil sieht man zwar nicht wirklich viel, aber die ganze Stadt ist sehr gepflegt und hübsch.
Unser Hostel ist fast direkt am Meer und so verbringen wir die meiste Zeit damit, am Meer entlang zu spazieren. Baden darf man hier nicht, weil es zu gefährlich ist und sonnen kann man sich auch nicht, weil die Strahlung zu stark ist, also gehen wir spazieren und machen Fotos.

 

Manchmal sind die Welle größer als man denkt :D

 

 

Reiseplanung am Strand

 

 


Am Montag waren wir erstmal shoppen und haben kaputte oder nicht mehr passenden Kleider ersetzt.

 

 


Gestern hat es geregnet und wir waren im National Aquarium of New Zealand.
Das war ziemlich cool, wenn auch ganz schön teuer.
Es gab ganz viele einheimischen Fische und eine Menge Haie (*schluck*).
Aber mein Hailight (höhö) waren die Kiwi Vögel und die Pinguine.

kleine hungrige Pinguine warten auf Futter



Die Kiwis sind viel größer als ich gedacht habe Größer als Hühner! Aber sehr sehr süß! Die hüpfen ganz lustig und sehen ganz flauschig aus.


Morgen geht es weiter nach Wellington.
Dort bleiben wir dann bis Silvester.

      

 

 

 

Hastings

Mittwoch, 03.12.2014

 

 

Wir sind jetzt schon fast zwei Wochen in Hastings. Oder sollte ich lieber sagen: erst?
Ich habe nämlich das Gefühl, ich wohne schon ewig hier.

 

 


Es ist das erste Mal, dass wir WOOFing ausprobieren. Willing workers on organic farms. Das bedeutet man lebt auf einer Farm und arbeitet dort 3-5 Stunden am Tag für Kost und Logis.
Wir waren vorher sehr nervös. Aber alle unsere Sorgen waren vollkommen unberechtigt.


Die Familie in der wir wohnen besteht aus Ruth, Warwick und ihrem Sohn Jack.
Warwick ist Polizist und Ruth kümmert sich um die Farm.
Die Farm ist ungefähr 3,5 Quadratkilometer groß und damit relativ klein für neuseeländische Verhältnisse.
Hier gibt es Schafe, Kühe, Pferde, Hühner, Kaninchen, Hunde und eine Katze.
Außerdem nimmt der Weinberg (der vineyard) einen Großteil der Farm ein.


 

 


Unsere Hauptaufgabe sind die 49 Lämmchen, die per Hand aufgezogen werden.
Ruth bekommt sie von anderen Farmern wo sie unerwünscht sind und zieht sie groß.
Diese Lammies (wie Ruth sie nennt) füttern wir dreimal am Tag.

Die meisten haben schon gut gelernt aus den Feadern zu trinken, nur ein paar jüngere oder kranke Lammies füttern wir noch mit der Flasche.

 

 

 

 

 

 

Nach dem Essen sind alle ganz müde.

 

Dornröschen ist sogar auf mir eingeschalfen. 

 

Es ist so schön hier und ich würde am liebsten ewig bleiben.
Mit Ruth waren wir schon auf dem farmers market der jeden Sonntag stattfindet und auf dem nur regionale Produkte verkauft werden, auf dem evening market in Hastings ,auf dem es wie überall hier so leckeres Essen gab und im Ocean Spa in Napier. Da sitzt man im Whirlpool und schaut aufs Meer.

Ruth kocht so so gut und hat es sich zur Aufgabe gemacht uns in alle möglichen Kiwispezialitäten einzuweihen. So haben wir schon Pineapple Lumbs gekostet, Fish and Chips, selbstgemachtes Lakritzeis und vieles vieles mehr.
Mein Highlight bis jetzt: Hokey Pokey Eis mit frischen Erdbeeren und heißer Schokosoße!!!!
Wir haben hier schon einige Kilo zugenommen, obwohl wir zusätzlich zu unseren Lämmchen noch jeden Tag im Vineyard arbeiten.

 

 

Lunch im Garten

 

Alle sind so nett und wir lernen so viel über Schafaufzucht, Landwirtschaft und Neuseeland im Allgemeinen.

 

 

Jenn und Jess

 

 

Unsere Lammies würden wir am liebsten nie wieder her geben und es gibt einige die uns so sehr ans Herz gewachsen sind, dass wir sie am liebsten heimlich in unseren Rucksack stopfen würden.

Pünktchen unser kleiner Frechdachs

 

Und mein Lieblingsschaf Känga.

 

Die Kamera ist interessanter als ich

 

 

Am Sonntag geht’s dann weiter nach Napier.

                    

 

Taupo

Samstag, 22.11.2014

 

 

Vom 18.11 bis zum 20.11 waren wir in Taupo.
Obwohl es für uns nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Hastings war, haben wir unsere Zeit dort gut genutzt.
Wir sind in der Rainbow Lodge abgestiegen. Das Hostel war schön und wir hatten sogar ein eigenes Bad im Viererzimmer.

Wir sind mit der „Ernest Kemp“ auf den Lake Tauo gefahren, um die berühmten Maori Carvings zu sehen. Das ist Maori Kunst, die in eine meterhohe Felswand geätzt oder gemeißelt wurde.
Der Seegang war ziemlich doll und so wurde man auf dem Boot relativ nass, es war aber trotzdem ziemlich cool.




     

Am Abend waren wir in einer natürlichen heißen Quelle baden, um uns erstmal wieder aufzuwärmen.
Das Wasser kommt direkt aus der Erde, ist durch vulkanische Aktivität und ist tatsächlich wärmer als Badewasser.
Das war eine tolle Erfahrung und ich hätte wirklich gerne sowas hinter dem Haus!

 



Viel mehr gibt es aus Taupo eigentlich auch nicht zu berichten.

Ahoi!
Phili


 

Tongariro Crossing

Dienstag, 18.11.2014

 



Am Freitag beschlossen wir auch endlich mal das Tongariro Crossing machen. Das ist hier das Highlight der Gegend und auch eigentlich das einzige wegen dem überhaupt Leute hier hinkommen. Außer man ist Angler.

Das Tongariro Crossing ist ungefähr 20 km lang und und geht über mehrere hundert Höhenmeter. Die Tage vor Freitag war das Crossing wegen schlechten Wetters gesperrt. Am Freitag sollte es einigermaßen gehen.
Wie sich relativ bald heraus stellte, war das nicht so.

Wir wurden morgen um 7.30 von einem ziemlich klapprigen Shuttle abgeholt und zum Startpunkt gefahren. Ich hatte nur meine Sneaker an, weil die Leute de das Crossing die letzten Wochen gemacht hatten (bei gutem Wetter) gesagt hatten, dass man nicht unbedingt Wanderschuhe bräuchte.
Auf dem weg erzählte uns der Fahrer, dass man das Wetter nicht so genau kenne weil noch niemand oben gewesen wäre. Dass es aber in Ordnung sein sollte. Ein bisschen Schnee am Wegesrand und möglicherweise vormittags etwas Regen.

 



Motiviert und beschwingt machten wir uns auf den Weg. Die Landschaft war wirklich unglaublich und es ging auch gut voran.
Nach ungefähr anderthalb Stunden begann dann der richtige Aufstieg. Der Weg wurde steiler. Der Wind wurde stärker. Der Regen wurde mehr. Und inzwischen lag auch schon ungefähr ein halber Meter Schnee auf dem 'Weg'. Und mit 'Weg' meine ich einen schmalen Pfad.









Nach einiger Zeit trafen wir dann zwei Jungs aus dem Hostel die überlegten ob sie umkehren sollten. Ich Nachhinein wäre es sicherlich die bessere Entscheidung gewesen. Zu viert gingen wir also weiter und es wurde immer schwieriger. Mehrmals haben wir überlegt ob wir umkehren sollen uns dann aber immer wieder dagegn entschieden.
Nach zweieinhalb Stunden waren wir dann auf dem Gipfel und dem höchsten Punkt angekommen. Der schwierigste Teil sollte damit geschafft sein.
Von wegen.
Wir machten glücklich Gipfelfotos und uns dann auch wieder auf dem Weg.

        Inzwischen regnet es immer stärker und der Wind war bestimmt schon über 50kmh.
Die Abgründe links und recht wurden immer tiefer. Der Weg wurde immer schmaler und teilweise gar nicht mehr zu erkennen unter dem ganzen Schnee und Vulkangeröll. Ich fiel immer wieder hin. Und langsam wurde es gefährlich.
Es ging immer weiter und immer steiler bergauf. Uns kamen eine Menge Leute entgegen die umkehrten, weil es ihnen zu gefährlich war.
Leider war der Wind so stark geworden, dass umkehren fast unmöglich war, weil man dann Gegenwind und damit den Eisregen im Gesicht gehabt hätte. Man hätte nichts sehen können.


Die Bedingungen wurden immer schlechter und schlechter. Schließlich musste wir und an einem Steilhang entlang hangeln. Nur eine glitschige Eisenkette zum Festhalten.

Wie man sich vorstellen kann waren unsere Nerven nicht mehr die besten. Als der Wind immer schlimmer wurde und teilweise über 80kmh erreichte u nd man damit wenn man versuchte aufrecht zu gehen, regelrecht umgeweht wurde, war es zu viel.
Wir sind mehrere Male beinah in die Abgründe gestürzt und an einem Punkt war ich davon überzeugt, dass ich es nicht mehr lebend von diesem Berg runter schaffe.

Irgendwann erreichte wir dann den Gipfel und der Abstieg begann.
Es ging so steil nach unten und es gab keinen Weg mehr. Teilweise hab ich mich einfach hingesetzt und bin runter gerutscht.




Nach einer Weile ging es dann flacher bergab. Man konnte zwar fast nicht laufen, weil der Weg von gefrorenem und fest getretenem Schnee bedeckt war und ich bin noch einige Male gefallen.

Nach 7½ hatten wir es dann endlich geschafft.

Fazit: Das war wohl die extremste Erfahrung in meinem Leben. Ich glaube ich war dem Tod noch nie so nahe und ich werde mich für den Rest meines Lebens von Schnee und Bergen fern halten.
Ich bin über dreißig mal hin gefallen.
Man sollte dieses Crossing auf jeden Fall nur bei bestem Wetter machen und auch nur in Wanderschuhen.

Inzwischen kann ich sogar wieder einigermaßen laufen und es gibt zum Glück keinen bleibenden Schäden.



Dies ist mein letzter Bericht aus Turangi. Heute geht’s weiter nach Taupo und übermorgen dann nach Hastings auf eine Farm.

Phili


Vom gefährlichen Teil gibts keine Fotos. Waren zu beschäftigt damit nicht abzustürzen.

 

In the middle of nowhere...

Dienstag, 04.11.2014

 

 

Wir sind jetzt schon eine Woche in Turangi.
Wir arbeiten im Lazy Dog Backpackers und dürfen dafür umsonst hier wohnen.
Das Hostel stand lange leer und hat jetzt unter einem neuen Namen und einem neuem Besitzer wieder aufgemacht.
Deshalb ist hier noch alles ziemlich unfertig und nicht ganz perfekt, aber Tim der Besitzer renoviert stetig und langsam wird es besser.
Es sind nur selten Gäste da und so sind Tim der Hostelbesitzer, Chrissi, ich und Hazel, der Hostelhund, meistens unter uns.

 

 

 

Inzwischen haben wir schon eine richtige Routine entwickelt:
Wir stehen so um acht auf, duschen und machen uns fertig.
Dann frühstücken wir und putzen so von 10 bis 11. Wir saugen, putzen die Bäder und die Küche, ziehen Betten ab und wieder auf wenn Gäste ausgecheckt haben, wischen, machen die Wäsche etc. etc..
Das ist zwar etwas anstrengend, aber nicht sehr. Mit Musik geht das alles leicht von der Hand.
Danach gehen wir meistens über Mittag über am Tongariro River spazieren. Das ist angeblich der forellenreichste Fluss Neuseelands. Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass das alles nur ein Coup der Tourismusindustrie ist. Wir haben nicht einen Angler jemals einen Fisch fangen sehen, obwohl wirklich alle fünf Meter einer steht. Wahrscheinlich gibt es in diesem Fluss keine einzige Forelle.
Die Spaziergänge sind ganz oft, ganz schön abenteuerlich, da müssen sehr wackelige Hängebrücken überquert, riesige Pfütze oder Flussnebenarm übersprungen werden und manchmal ist der Weg einfach weg und wir müssen uns an bestimmt drei (!) Meter tiefen Abgründen entlang manövrieren.

 


Nach unserer mal längeren, mal kürzeren Wanderung am Fluss gehen wir meistens im einzigen Supermarkt im Ort einkaufen und überschreiten dabei regelmäßig unser Tagesbudget von 10 Dollar pro Person.
Weil laufen und einkaufen so anstrengend waren, machen wir dann meistens ein bis zwei Stunden Pause, bevor wir nachmittags nochmal am Fluss spazieren gehen oder den ein oder anderen Berg besteigen.
So um sechs wird dann gekocht.
Und um acht schauen wir dann einen der vielen Filme der Mediathek des Hostels.
Dann geht’s ins Bett und am nächsten Tag geht es genauso oder so ähnlich weiter.



Gestern und heute waren anders, weil wir Rezeptions- und Telefondienst hatten und damit immer einer von uns ans Haus gebunden war.
Es hat in den ganzen zwei Tagen niemand angerufen oder eingecheckt und wir lagen die meiste Zeit auf dem Sofa rum.
Jetzt haben wir einen richtigen Lagerkoller und planen für morgen eine ausgedehntere Wanderung.

 

 

 

Sonst passiert hier nicht viel. Turangi ist ein kleiner Ort. Hier ist einfach nichts. Ein Supermarkt, BK, ein kleines Schwimmbad.
Mehr nicht.
Aber wir haben freies Wlan und die Natur ist hier wirklich unglaublich. Also halten wir das hier schon noch zwei Wochen aus.


 

Ich hab mich sehr über alle lieben Blog Kommentare und natürlich Geburtstagsglückwünsche gefreut.
Mein Geburtstag war schön. Wir waren am Fluss (was auch sonst) und im Schwimmbad und ich hab von Chrissi Whittakers Schokolade und einen selbstgebastelten Donutkuchen bekommen. Und Tim hat mir einen speziellen neuseeländischen Kuchen gekauft. Ich hab den Namen vergessen, aber der war sehr, sehr lecker.

Viele Grüße aus dem Nirgendwo, irgendwo zwischen Lake Taupo und dem   Tongariro River.
Phili

 

Rotorua

Samstag, 25.10.2014

 

 

Wir sind jetzt seit 5 Tagen in Rotorua und es ist wirklich schön hier!
Es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung, so schnell wie möglich aus Auckland raus zufahren.
Unser Hostel hier heißt Funky Green Voyager und ist sehr, sehr gemütlich. Es ist viel heimeliger hier, als in dem YHA Hostel, in dem wir in Auckland waren. Man sitzt abends meistens mit einigen anderen Backpackern zusammen und lernt so schnell neue Leute kennen.



Mittwoch waren wir im Whakarewarewa Forest. Man musste fast 2 Stunden hinlaufen, aber das hat sich wirklich gelohnt. Der ganze Wald ist voller riesiger Redwoodbäume! Wir waren stundenlang im Wald spazieren und haben es dann grade noch kurz vor der Dunkelheit nach Hause geschafft. Der Wald war so toll! Wir haben natürlich viel Fotos gemacht.

 

Vorgestern waren wir mit Axel, einem anderen Backpacker den wir hier kennengelernt haben, im Wai-o-Tapu. Das ist ein Gebiet, indem es besonders viel vulkanische und geothermale Aktivität gibt. Das war total spannend. Es gibt dort Tümpel in allen erdenklichen Farben, kochende Schlammseen und wir haben den Lady Knox Geysir ausbrechen sehen.

 

Überhaupt gibt es hier eine Menge Aktivität in der Erde. Überall zischt etwas, es steigt Dampf auf oder es weht einem der unverwechselbare Geruch von Schwefelquellen in die Nase. Also es stinkt.
Außerdem darf man hier ganz oft nicht die Wege verlassen, weil es sogar mitten in der Stadt heiße Quellen etc. gibt.

 

 

 

 

Heute waren am Hobbiton Filmset, also Hobbingen auf Deutsch. Das war unglaublich! Es sieht alles genauso aus wie in den Filmen!
Auch die ganzen Details zum Dreh waren so interessant: Zum Beispiel hat (Sir) Peter Jackson, monatelang vor dem Dreh Crewmitglieder jedem Morgens Wäsche auf den Hobbitwäscheleinen aufhängen und Abends wieder abnehmen lassen. Und das ganze nur , damit die Pfade zu den Wäscheleinen so natürlich wie möglich aussehen.

 

                

 

Am Dienstag geht es weiter nach Taurangi, wo wir einen Job in einem Hostel bekommen haben. Es ist zwar keine richtige Arbeit, sondern nur Work for Accommodation, also wir arbeiten dort ein paar Stunden am Tag und dürfen dafür umsonst wohnen. Aber das ist auch gut. Die Unterbringung ist ja mit der größte Kostenfaktor und so haben wir erstmal keine Kosten in dem Bereich.


E noho ra

Phili

 


 

Auckland

Montag, 20.10.2014

 

 

 


Nach meiner positiven Stimmung tagsüber, hat mich am Freitag Abend erstmal das Heimweh gepackt und ich habe die Nacht wach und weinend verbracht.
Am nächsten Tag habe ich dann einige andere getroffen, denen es ähnlich ging und wir haben den Tag zusammen verbracht. Der „Homesickness-Club“.
Wir waren vormittags am Hafen und den Nachmittag und Abend zusammen im Aufenthaltsraum des Hostels.

 

 


Es war zwar beruhigend, dass es nicht nur mir so ging. Wirklich geholfen hat es aber nicht.
Sonntag morgen war dann endlich Chrissi da. Wir sind uns erstmal weinend in die Arme gefallen und haben die nächste Zeit geplant.
Nachmittags waren wir in einer sehr coolen Art Gallery und im Albert Park. Und haben als Abendbrot einen neun(!) Dollar teuren Frozen Yoghurt gegessen. Aber sehr lecker!
Da hat man auch endlich mal die schönen Ecken von Auckland gesehen.

 

 

    

 

 


Morgen geht es erst einmal für fünf Tage weiter nach Rotorua.
Wir fahren ungefähr vier Stunden mit dem IntercityBus und haben ein ganz süßes kleines Hostel gebucht.

Nachdem ich jetzt Auckland nach ein paar Tagen schon wieder verlassen will ich mal ein Fazit ziehen:
Also ich bin ja sowieso kein Großstadtmensch, deshalb wird es niemanden wundern, dass ich mich hier nicht sonderlich wohl gefühlt habe.
Die Stadt ist viel weniger westlich geprägt, als ich erwartet hatte.
Man hat eher das Gefühl, man ist in Bangkok als in London.
Es gibt viele kleine asiatische Geschäfte und sehr, sehr, wirklich sehr viele Schuh-und Taschenläden.
Die Art Gallery und der Albert Park waren eigentlich die schönsten Orte an denen ich war. Der Hafen war auch ganz in Ordn      ung. Aber ansonsten ist es einfach nicht meins.
Das einzig wirklich positive ist, dass hier überall Palmen wachsen und auch schon Möwen einen an die Nähe zum Meer erinnern.
Sonst bekommt man vom Wasser nicht wirklich viel mit.

Grade sitzen wir im Aufenthaltsraum und nutzen das letzte Mal freies Wi-Fi aus, um unsere CV's zu überarbeiten. Im nächsten Hostel gibt’s nämlich nur für sehr viel Geld Internetzugang.

Es ist generell alles hier sehr, sehr teuer. Besonders das Essen.
Ich dachte erst das kommt einem nur so vor, weil ja alles in NZ-Dollar ist, aber wenn man es umrechnet merkt man, dass es wirklich sehr viel teurer als in Deutschland ist.

Vielen Dank für die vielen lieben Kommentare. Ich melde mich wieder, wenn wir in Rotorua irgendwo kostengünstiges Internet finden.
:*

 


 

Angekommen!

Freitag, 17.10.2014

Jetzt bin ich also angekommen in Neuseeland.
Der Flug war wirklich, wirklich anstrengend. Wir waren ewig unterwegs, 38 Stunden oder so. 

Der Flug von Dubai nach Brisbane (Australen! AHH Schangen!) hat 17 Stunden gedauert. Am Stück!

Es ging Frankfurt--->Dubai--->Brisbane--->Auckland.

Gestern Abend (16.10.) bin ich totmüde in Auckland angekommen. Die Immigration war lang.
Die süßen Obstzollhunde waren der einzige Lichtblick.

Dann bin ich im Bus eingeschlafen und bei der falschen Hostel ausgestiegen,
Meine war zum Glück nur einen Block entfernt und ich bin da hin gelaufen.
Dort angekommen hab ich erstmal geduscht und bin dann, weil ich niemanden kannte, erstmal den ganzen Abend alleine durch Aucklnad gelaufen, 
Ich muss zugeben, man kommt sich in solchen Moment viel einsamer vor, als ich gedacht hatte.
Ich bin dann auch früh ins Bett gegangen

Nachts bin ich um drei Uhr aufgewacht und war wach! Jetlag! Ahh! *nerv*
Aber zum Glück konnte ich dann nochmal bis sechs schlafen.

Heute morgen habe ich ich dann mit den anderen von unserer Organisation getroffen und wir sind zum Einführungsworkshop gegangen.
Der war super interresant und wirklich, wirklich hilfreich!
Ich hab jetzt eine Mitgliedschaft bei einer Hostelvereingung und bei den WWOOF (Willing Workers OnOrganic Farms).
Außerdem hbae ich noch meine Steuernummer beantragt.

Das hat bis nachmittags gedauert und dann sind wir den restlichen Tag durch die Stadt gelaufen. Haben Abends zusammen gekocht und Karten gespielt und waren dann in einer Bar.

Jetzt ist es hier auch schon fast Mitternacht und ich werde jetzt ins Bett gehen. Der jetlag mahct mir noch ganz schön zu schaffen!

BYE


Nur noch ein Monat!

Sonntag, 14.09.2014

So jetzt ist es also nur noch einen Monat hin bis zum Abflug.
Gestern war mein letzter Arbeitstag und ich muss sagen, dass ich schon ein bisschen traurig bin, dass die Arbeit jetzt zuende ist. Es war zwar total anstrengend und hat mich manches Mal etwas überfordert. Aber ich habe auch wirklich viel gelernt und viele neue Erfahrungen gemacht. Außerdem werde ich sicherlich meine netten Kollegen vermissen.

Jetzt geht es in die heiße Vorbereitungsphase. Ich hab schon mit ein paar Leuten geschrieben, die mit mir zusammen fliegen und knüpfe da jetzt ein paar Kontakte.

Langsam wirds aufregend!

Es geht voran!

Donnerstag, 04.09.2014

Langsam aber stetig gehen die Vorbereitungen voran.
Seit einiger Zeit habe ich einen Rucksack (Den Traveller von Deuter) und mein Visum ist bestätigt.
Ich habe außerdem umgebucht, sodass ich keine Übernachtungen in Dubai habe,
Es heißt für mich jetzt direkt Auckland. 
:)

Update

Montag, 18.08.2014

Ich arbeite jetzt schon eine ganze Weile und bin jetzt schon richtig in der Arbeitsroutine drinnen. MIt der Zeit wird es sogar etwas weniger anstrengend.
Nicht viel, aber etwas! :D

Jetzt wo ich nicht mehr jeden Tag wie ein Stein ins Bett falle, wenn ich nach Hause komme, schaffe ich es noch ein bisschen quality time mit meinen Freunden zu verbringen. Auch wenn das ganz schön schwierig zu organisieren ist, weil wir fast alle arbeiten. 

Ich glaube ich habe mich für einen Rucksack entschieden. Wahrscheinlich wird es der Traveller 70 +10 von deuter. Der hat den Vorteil, dass man die gesamte Vorderseite öffnen kann, wie bei einem Koffer, das heißt man muss nicht den ganzen Rucksack ausräumen, wenn das Top, dass man möchte ganz unten ist. :)
Aber entgültig habe ich mich noch nicht entschieden. Ich gucke demnächst nochmal in so einem Outdoorshop in Verden.

Sonst passiert momentan nicht sehr viel.

So...

Freitag, 25.07.2014

Ich arbeite jetzt seit vier Tagen bei der Deutschen Post und muss sagen, es ist echt super anstrengend. Heute morgen bin ich an einem mehrere hundert Kilo schweren Paketwagen hängen geblieben und hab mir irgendwas am Fuß geszerrt und bin dann noch eine 8 Stunden Schicht gefahren.
Und ab nächsten Freitag muss ich alleine los . Ich habe keine Ahnung, wie ich mir je merken soll wo ich langfahren muss. :D
 Aber eigentlich ist es ganz okay.
Alles für Neuseeland.
Und für die Lebenserfahrung :D

Meine Finanzplanung sieht auch ganz gut aus.
Grade hab ich mir einige Backpackerrucksackvergleiche angeschaut und überlege ob ich Montang mal zu Dodenhof fahre und mir ein paar Rucksäcke anschaue. (Montag ist nämlich mein freier Tag *freu*)

Leider komme ich wegen der Arbeit momentan sonst nicht zu viel.
Egal...



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